

Strategiepapier Erdwärme 2.0 des Landes Steiermark
was es für Ihr Geothermieprojekt bedeutet
Das Strategiepapier Erdwärme 2.0 des Landes Steiermark dient als Orientierung für die Planung, Bewilligung und fachgerechte Ausführung von Erdwärmesonden. Es soll Verfahren besser vorbereitbar machen und gleichzeitig das Grundwasser schützen.
Für Bauherrinnen und Bauherren ist vor allem wichtig: Der Standort entscheidet darüber, welche Anforderungen gelten und welches Verfahren notwendig sein kann. Schleich GEO unterstützt Sie bei der bohrtechnischen Vorbereitung und Ausführung Ihres Projekts.
oder telefonisch unter +43 316 47 10 18
Kurz erklärt: Worum geht es?
Das Papier wurde von der Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit des Landes Steiermark erstellt und mit den zuständigen technischen Amtssachverständigen abgestimmt. Es fasst zusammen, welche wasserwirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Punkte bei Erdwärmebohrungen berücksichtigt werden sollen.
Das Strategiepapier ist kein Gesetz und ersetzt keine individuelle Projektprüfung. Es schafft jedoch einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für Auftraggeber, Planer, Fachbetriebe, Sachverständige und Behörden.
Die fünf wichtigsten Punkte
01
Der Standort muss früh geprüft werden
Je nach Region können unterschiedliche Grundwasserverhältnisse und Schutzanforderungen bestehen. Das Strategiepapier unterscheidet unter anderem das Grazer und Leibnitzer Feld, Gebiete mit gespanntem beziehungsweise artesisch gespanntem Grundwasser und besonders sensible Kernzonen. Die Lage des Grundstücks sollte deshalb vor der Detailplanung geklärt werden.
02
Nicht jedes Projekt durchläuft dasselbe Verfahren
Ob eine Anzeige oder ein ordentliches Bewilligungsverfahren notwendig ist, hängt insbesondere von Standort, Bohrtiefe, Schutzgebieten und möglichen Auswirkungen auf das Grundwasser ab. Die verbindliche Entscheidung trifft die zuständige Behörde auf Grundlage des konkreten Projekts.
03
Grundwasserschutz steht im Mittelpunkt
Eine Erdwärmebohrung kann mehrere Boden- und Grundwasserschichten durchörtern. Fachgerechte Bohrverfahren, eine vollständige Verfüllung des Ringraums und geeignete Materialien sollen verhindern, dass unerwünschte Verbindungen zwischen Grundwasserstockwerken entstehen.
04
Ausführung und Dokumentation gehören zusammen
Das Papier betont nicht nur die fachgerechte Bohrung und den korrekten Sondeneinbau, sondern auch Prüfungen und eine nachvollziehbare Dokumentation. Sie zeigen, welche Schichten angetroffen und wie Sonde und Bohrloch ausgebaut wurden.
05
Größere Sondenfelder benötigen mehr Planung
Bei größeren Anlagen mit mindestens zehn Bohrungen oder insgesamt mehr als 1.000 Laufmetern Bohrtiefe spricht das Strategiepapier von einem Erdwärmesondenfeld. Für solche Projekte sind zusätzliche wasserrechtliche und hydrogeologische Anforderungen zu berücksichtigen.
Was bedeutet das für Ihr Geothermieprojekt?
Für Kundinnen und Kunden schafft das Strategiepapier vor allem mehr Orientierung. Die Anforderungen lassen sich früher erkennen und besser in Planung, Termin und Budget berücksichtigen. Eine pauschale Aussage zur Genehmigung ist dennoch nicht möglich, da jedes Grundstück und jede Anlage individuell beurteilt werden muss.
Für eine erste Projektprüfung sind insbesondere folgende Informationen hilfreich:
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Projektort und Grundstücksdaten
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Lageplan und Informationen zur Zufahrt
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geplante Nutzung des Gebäudes
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Heizlastberechnung oder Vorplanung, sofern vorhanden
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vorgesehene Anzahl und Tiefe der Erdwärmesonden
Wie Schleich GEO Sie unterstützt
Wir führen Erdwärme- beziehungsweise Sondenbohrungen aus und stimmen unsere Arbeiten mit Energieplanung, Haustechnik, Installationsbetrieb und Geotechnik ab. Abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang übernehmen wir den Sondeneinbau, die Zusammenführung im Verteilerschacht, Zuleitungen bis zum Kellereintritt, die Befüllung mit Sole und die projektbezogene Dokumentation.
Die behördliche Beurteilung und Genehmigung bleibt bei den zuständigen Stellen. Wir liefern die für unseren Ausführungsbereich vereinbarten technischen Informationen und setzen die Bohrarbeiten entsprechend den Projektvorgaben um.
Offizielle Quelle und wichtiger Hinweis
Grundlage dieser Seite ist das „Strategiepapier Erdwärme (Version 2.0)“ der Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit des Landes Steiermark. Für Planung und Genehmigung sind stets die aktuelle Rechtslage, die aktuellen behördlichen Informationen und die Beurteilung des konkreten Projekts maßgeblich.
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Ing. Matthias Jauk
Geschäftsführer
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